Testberichte und Wissensartikel zur Kompostierung

Kompost zu nass? Erste Hilfe beim Matsch-Komposter

Nasser KomposterIdealerweise ist die Rotte nebelfeucht und nicht tropfnass! Bei zu viel Nässe kleben die Abfälle aneinander und faulen. Dem Haufen mangelt es an Luft. Das organische Material zersetzt sich nicht vollständig. Der Kompost fällt sichtlich zusammen und beginnt zu gären.

Sofort-Hilfe bevor der Kompost tropft:

  • Die einfachste Lösung: Trockenes Häckselmaterial und Eierkartonschnipsel untermischen. Das saugt die Nässe auf.
  • Die beste Lösung, wenn sich Staunässe bildet: Untergrund prüfen! Er darf weder wasserdicht wie Beton noch komplett durchlässig wie Sandboden sein. Damit überflüssiges Wasser abfließt und Kleinlebewesen zwischen Untergrund und Kompost ungestört arbeiten, muss der nasse Stapel direkt auf gewachsenem Boden umgesetzt und zudem trockenes Rohmaterial untermischt werden.
  • Eine wirksame Lösung, wenn zu viel Regen den Komposthaufen durchnässt: Mit Stroh, Blätter oder Vlies abdecken.

Immer eine gute Lösung: Nasses Material vor der Kompostierung antrocknen lassen. Küchenabfälle in geeigneten Behälter sammeln und täglich leeren, damit Fäulnis erst gar nicht entsteht – denn vorbeugen ist besser als umsetzen.
Gut zu wissen: Wichtig für ein ausgeglichenes Feuchtklima im Kompost ist der richtige Mix! Trockene Ballaststoffe, wie Laub, zerhäckselter Baumschnitt bis hin zu Hobelspänen sind stickstoffarm. Sie ergänzen, lockern und lüften nasse und nährstoffreiche Materialien. Wer beim regelmäßigen Durchmischen und Umsetzen des Kompostmaterials genau hinschaut, erkennt rechtzeitig, wenn etwas faul ist!


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