Testberichte und Wissensartikel zur Kompostierung

Welche Rolle spielt der Regenwurm im Kompost?

Würmer in der ErdeGenerell ist der Regenwurm ein sehr nützlicher Gartenbewohner. Durch seine Grabungstätigkeit, Nahrungsaufnahme und -ausscheidung lockert er den Boden und hilft bei der Vermischung von organischem und anorganischem Material und hilft damit bei der Erzeugung des Ton-Humus-Komplexes. Regenwurmkot ist ertragreich an Stickstoff, Phosphat, Kalium, Kalzium und Magnesium. Diese Vorgänge sind für den Komposter von zentraler Bedeutung.

Der Regenwurm als solcher lässt sich in drei Arten unterteilen, die für den Komposter von Bedeutung sind. Der Rotwurm (Lumbricus Rubellus) lebt im Kompost bei Temperaturen bis 20 Grad. Seinen Namen hat er aufgrund seiner rötlichen Färbung. Seine Vorliebe ist Laub.

Nicht ganz so eifrig bei der Umsetzung von organischem Material ist der Tauwurm (Lumbricus terrestris). Ihn findet man vor allem in reifem Kompostern.

Wie der Name erahnen lässt, ist für den Komposter besonders wichtig der Kompostwurm (Eisenia foetida). Er wird bis zu 14cm lang und frisst sich vor allem durch frischen Kompost.

Regenwürmer können auch gezielt zur Humusbildung eingesetzt werden. In Fachgeschäften kann der Kompostwurm in großen Mengen erworben werden und in einen speziellen Wurmkompost eingebracht werden. Auch im Selbstbau lässt sich eine solche Wurmkiste verwirklichen.

Linktipp: Mehr Infos zum Regenwurm gibt’s hier: www.regenwurm.ch


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