Testberichte und Wissensartikel zur Kompostierung

Kompost richtig anlegen

Offene Kompostmiete oder geschlossene Komposter? Welches Kompostsystem ist richtig? Planen, anlegen, umsetzen. Schritt für Schritt: Wissen was da kreucht und fleucht …

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Biotüten

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Guter Kompost – gut zu wissen

Nicht jeder Abfall muss in die Mülltonne: Wer Natur, Garten und Umwelt liebt, kompostiert. Biomüll aus Garten und Küche rein, fertiger Humus raus. Klingt einfach! Und in der Tat: Komposter anlegen und richtig kompostieren sind keine Hexerei. Aber damit im „Komposter Kraftwerk“ gesammelte Abfälle oben zuerst dampfen und dann unten kühler Humus gewonnen werden kann müssen einige grundsätzliche Regeln befolgt werden.

Komposter für die hygienische Humusgewinnung

Garten und Küchenabfälle nachhaltig entsorgen und wieder verwerten macht Sinn. Sie sparen Müllgebühren und profitieren zugleich vom wertvollen Humus. Pflanzen danken es mit üppigem Wachstum und sind resistenter gegenüber Schädlingen. Kompost lockert die Bodenstruktur, verbessert die Wasserspeicherung und reguliert den PH-Wert im Boden. Unfertiger Kompost kann als Mulch genutzt und Reifekompost als nährstoffreicher Dünger oder Humus verwendet werden und Torf ersetzen. Vorausgesetzt in Küche und Garten werden organische Bioabfälle gesammelt und:

  • der Komposter wird richtig angelegt und befüllt
  • die Rottephasen werden kontrolliert
  • das Kompostgut wird rechtzeitig umgesetzt
  • der Reifekompost wird als Mulch oder Humus wiederverwertet

Wer einen Kompost neu anlegen und ganzjährig nutzen möchte, sollte jedoch langfristig planen. Denn bis aus einer Biotüte voll Abfall eine Handvoll Humus wird, dauert es 6 bis 12 Monate. Je nach Jahreszeit, Abfallmenge und Komposter System.

Grund genug für uns, Sie mit praxisbewährten Tipps und Informationen hilfreich zu unterstützen. Wir wollen Ihnen Kompostieren leicht machen, stellen Vor- und Nachteile von Thermokompostern, Holzkomposter, Metallkompostern und Wurmkompostern vor und helfen Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Komposter Systeme zu gewinnen. Zudem profitieren Sie von verständlichen Anleitungen bei der Planung und dem Selbstbau preiswerter Komposter und Zubehör wie Kompostsieb oder Mäuseschutz.

Kompostieren lohnt sich immer mehr

Miete bezeichnet ursprünglich die offene Lagerung der Ernte (Äpfel, Kartoffel) in Haufen. Bei Kompostmieten werden organische Abfälle offen gelagert. Durch die spitze oder trapezförmige Anhäufung entsteht das notwendige Klima für die Rotte. Abgesehen von der Optik benötigt die Miete im Vergleich zu geschlossenen Kompostbehältern deutlich mehr Platz.

Geschlossene Schnellkomposter bzw. Thermokomposter wie beispielsweise von Neudorff sind ideal bei beengten Standplätzen. Grundsätzlich sollte vor der Anschaffung des idealen Komposters überlegt werden:

  • Offenes oder geschlossenes Komposter-System?
  • Welches Material kommt für den Komposter infrage? (Beton, Holz, Kunststoff, Metall oder Wurm)
  • Komposter kaufen oder doch lieber Marke Eigenbau anfertigen?

Lohnt sich der Kauf eines Schnell- bzw. Thermokomposters?

Preiswerte, zusammensteckbare Holzkomposter finden sich im Handel oder per Internet zahlreich. Je nach Holzart und Qualität sind diese Komposter aber nur begrenzt haltbar. Das Holz verrottet sozusagen gleich mit.

Alternativ könnte man sich einen Thermokomposter zulegen und offene Holz- oder Maschendraht-Komposter als Sammelplatz für organische Abfälle nutzen.

Ob gekauft oder selbst gemacht - ein Holz- oder Maschendraht-Komposter sollte mindestens aus zwei Kammern bestehen. Die eine zum Sammeln der Abfälle. In der anderen wird Kompost angesetzt, umgesetzt und bis zur fertigen Reife gelagert.

Aus Abfall Humus kompostieren – wie funktioniert das?

Wohin mit Kartoffelschalen, Salatblätter, Obst- und Gemüse-Abfälle oder Grünschnitt und Laub? Organische Abfälle aus Küche und Garten müssen nicht unbedingt in der Biotonne landen: Komposter sparen Biomüllgebühren, schonen die Umwelt und sorgen für üppiges Pflanzenwachstum und gesunden Boden. Und wer richtig kompostiert, bei dem entwickelt sich ein optimales C/N-Verhältnis. Es herrschen weder Gestank noch Nagetiere im Komposthaufen!

Bei der Kompostierung werden organische Abfälle durch Mikroben und Würmer in wertvollen Humus verwandelt. Während früher Bauern einfach im Hof oder Garten einen offenen Komposthaufen anhäuften, gibt es heute im Handel eine unüberschaubare Vielfalt an offenen und geschlossenen Komposter. Vom Wurmkomposter für den Balkon und Mini-Garten über Schnellkomposter für jeden Garten bis hin zum XXL Metallkomposter mit einem Volumen von 3.200 Liter für Grünschnitt und Laub-Kompostierung.

Sie dienen als Behälter für den Biomüll und sorgen durch ausreichend Belüftung und Wärmeentwicklung für einen schnellen Rotteprozess. Je feuchter die Abfälle, desto mehr Sauerstoff benötigt der Kompost um Fäulnis und Gestank zu verhindern.

Macht kompostieren überhaupt Sinn?

Bei konsequenter Trennung organischen Abfalls lohnt sich Kompostierung in vielerlei Hinsicht: Der Hausmüll kann um rund ein Drittel reduziert werden und spart Müllgebühren, wenn man als Eigenkompostierer auf die Biotonne verzichtet. Die Ausgaben für Mulch, Humus oder Dünger werden ebenfalls geringer und clevere Gartenbesitzer verwenden zudem Humus als Torfersatz und leisten damit aktiven Umweltschutz.

Der Schlüssel zum erfolgreichen Kompostieren ist, neben einem Garten, Balkon oder Terrasse, der Wille es zu tun!

Der Extra-Tipp zum Schluss: Manche Städte bezuschussen den Kauf eines Komposters. Fragen kostet nichts!